300 Jahre Stadtrechte in Ravensberg- Acht Städte und ihre Geschichte

1719 wurden die früheren Dörfer, Flecken oder Weichbilder Borgholzhausen, Bünde, Enger, Halle (Westf.), Preußisch Oldendorf, Versmold, Vlotho und Werther (Westf.) durch den preußischen König Friedrich Wilhelm I. zu Städten erhoben. Die Ausstellung schildert die Ausgangslage und beschreibt die Auswirkungen und Folgen der Stadtrechtsverleihungen und der gleichzeitig durchgeführten Steuerreform. Sie skizziert auch die unterschiedlichen Entwicklungen, die die neuen Städte fortan nahmen. Erstmals widmet sich eine Ausstellung dieser Zeit, der gemeinsamen Geschichte der Orte im Ravensberger Land und den unterschiedlichen historischen Profilen der heutigen Städte in den Kreisen Gütersloh, Herford und Minden-Lübbecke. Auf zehn großflächigen und bildmächtigen Roll-ups erleben die Betrachter eine bunte und vielfältige Geschichte des Ravensberger Landes.

Die Ausstellung des Historischen Vereins der Grafschaft Ravensberg e.V. in Bielefeld entstand auf Initiative der Stadt Versmold im Zusammenhang des LWL-Netzwerks „Preußen in Westfalen“. Sie wurde unterstützt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Konzeption und wissenschaftliche Beratung lagen in den Händen von Dr. Rolf Westheider (Stadtarchiv Versmold) und Sebastian Schröder M.A. (Institut für vergleichende Städtegeschichte, Münster).

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 3. Mai, um 18 Uhr, mit einem  Vortrag von Dr. Christof Spannhoff  aus Münster mit dem Titel  "Vom Dorf zur Stadt. Preußische Akzise in Westfalen"

Foto: Stadt Versmold
Bildzeile: Laden zur Eröffnung ein v.l. Stadtarchivar Dr. Rolf Westheider und Bürgermeister Michael Meyer-Hermann

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