Nachhaltiger Gruß aus der Küche

Osnabrück. Der Außerhausverkauf gehört dazu: Wenn Dieter Lampe und sein Team im Kreishausrestaurant die Gäste bedienen, nehmen viele Besucherinnen und Besucher die Gerichte mit, um sie später zu Hause zu essen. Bislang verwendete Lampe dafür Einwegverpackungen. Doch ab Anfang November gibt es eine umweltfreundliche Lösung.

„Wir bitten um das Verständnis der Gäste. Aber es sind die kleinen Dinge, die uns helfen, die Natur sauberer zu halten“, betont Lampe. Welche Alternative gibt es nun für den Außerhausverkauf? Die kleinen Plastikschalen, die etwa für Fruchtsalat und Joghurt verwendet wurden, werden nun durch Porzellanschalen mit Deckel ersetzt. Dafür zahlen die Besucherinnen und Besucher einen einmaligen Pfand in Höhe von 5 Euro (Selbstkostenpreis). Der besondere Service: Die Schalen können wieder im Kreishausrestaurant abgegeben werden, wo sie später gespült und sofort durch eine saubere Schale ausgetauscht werden.

Für die Hauptgerichte und Beilagen hatte Lampe bislang Aluschalen verwendet. Diese werden künftig durch Kunststoffbehälter mit Deckel ersetzt, die spülmaschinenfest und für die Mikrowelle geeignet sind. Diese Schalen sind also oft verwendbar und damit eine umweltfreundlichere Alternative zum Aluminium. Für diese Schalen ist ein einmaliger Pfand in Höhe von 2,50 Euro notwendig. 

Bild:

Dieter Lampe, Betreiber des Kreishausrestaurants, zeigt, wie es künftig sein soll: Kein Verpackungsmüll, sondern wiederverwertbare Verpackungen, in denen die Gerichte mit nach Hause genommen werden können.

Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Zurück